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Wandern auf der Seiser Alm in Südtirol

Wanderurlaub vom Feinsten

Das Hotel Seelaus befindet sich im Naturschutzgebiet Seiser Alm. Sie starten direkt vom Haus zu den schönsten Wanderungen auf der Alm! Vom Haus aus sind es 5 Gehminuten bis nach Compatsch, wo alle Almbusse halten.




Hans und Paula Steger Weg
Dauer: 2h 45min
Länge: 8,25 km
Höhenmeter bergauf: 190 m
Höhenmeter bergab: 370 m
Panorama:
Kondition:
Schwierigkeit:

Der Hans und Paula Steger Weg versteht sich als Natur- und Kulturweg: Weite Almböden und malerische Lärchenwiesen, schattige Fichtenwälder und sonnenverbrannte Almhütten, fantastische Dolomitenansichten - auf dem Hans und Paula Steger Weg erlebt man Naturraum und Kulturlandschaft Seiser Alm in ihren unterschiedlichen Facetten. Infotafeln am Wegesrand erzählen nicht nur von Hans und Paula Steger, sondern auch von Korallen und Quallenjägern, von Alm und Blumen, von Schnee und Spuren und weiteren interessanten Themen.
Sie starten am Hotel und gehen nach Compatsch, dann weiter nach Saltria und hält sich dort links. Bei der futuristischen Franziskuskirche biegt man links ab und kommt zur Infotafel am Beginn des Hans und Paula Steger Wegs. Zunächst mit Nr. 30 markiert verläuft er östlich über die Wiesen, kreuzt die Fahrstraße und führt am Hotel Steger Dellai vorbei, dem Sitz der Hans und Paula Steger Stiftung. Weiter geht es leicht ansteigend über schöne Lärchenwiesen. Die beiden Einkehrmöglichkeiten Gostner Schwaige und Ritsch Schwaige sind jeweils in einem Abstecher von wenigen Minuten zu erreichen. Der Hans und Paula Steger Weg berührt die Straße nach Saltria, wendet sich dort nach rechts und leitet auf einem breiten Almweg in ein Bachtal hinab (Mark. 12A). Nachdem man im waldigen Gelände angestiegen ist, tritt man auf freie Almböden hinaus. Nun folgt ein genussvolles Wegstück mit Blick über die Wiesen der Seiser Alm zu den schroffen Feldgipfeln der Geislergruppe und des Langkofelmassivs.
Bei der Almhütte von Laranz unweit der Bergstation eines Skilifts hat man den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Nun schlendert man über die Skiabfahrten am Goldknopf und wandert in ein Bachtal hinab. Einige Meter geht es am erfrischenden Gebirgsbach entlang, dann trifft man bei der Mutzalm wieder auf einen Fahrweg. Nach 250 m zeigt der Wegweiser nach links zu einem Wiesenpfad, der sich zu einer Almstraße hinunterschlängelt. Man folgt ihr nach rechts und taucht bald in einen Fichtenwald ein. Links zweigt ein Steig mit Mark. 12 ab und führt über bewaldete Hänge - zum Schluss ziemlich steil - zum Bach hinunter. Talauswärts zu einem asphaltierten Fahrsträßchen, das einen am Sporthotel Floralpina vorbei nach Saltria bringt. Von dort verkehren Busse zurück nach Compatsch.


Puflatsch mit Engelsrast und 360° Rundblick
Dauer: 3h
Panorama:
Kondition:
Schwierigkeit:

Der Puflatsch ist ein Teil der Seiser Alm und erstreckt sich bis auf eine Höhe von 2.176 Metern über dem Meeresspiegel. Der Puflatsch – oder auch Puflatschalm genannt – zählt zu den schönsten Aussichtspunkten. Wandert man auf den Puflatsch, bieten sich hervorragende Aussichten auf die umliegenden Berge der Seiser Alm, aber auch auf die weiter entfernten Berge. So kann man vom Puflatsch aus im Süden den Schlern, die Santner- und Euringerspitze und die Rosszähne betrachten. Im Norden zeigen sich die Sarntaler Alpen, im Osten der Sellastock und die Marmolada. Im Westen kann man den Blick bei guter Fernsicht bis zum Ortler, dem höchsten Berg Südtirols, schweifen lassen. Bei einer Umwanderung des Puflatsch haben die Wanderer zudem einen herrlichen Blick auf die Orte des Schlerngebietes bzw. dessen näherer Umgebung, vor allem auf den Hauptort Kastelruth. Aber auch die Hexenbänke, um die es zahlreiche Sagen gibt, das Goller-Kreuz, das Filln-Kreuz mit seiner einmaligen Aussicht auf das Grödner Tal und die Engelsrast sind wichtige Punkte am Puflatsch, die besondere Beachtung finden sollten.

Vom Hotel wandern Sie 5 Gehminuten bis nach Compatsch und von dort über einen bequemen, anfänglich etwas steil ansteigenden Weg an der östlichen Seite des Puflatsch hinauf bis zum Goller-Kreuz. Auf diesem Wegabschnitt bieten sich exzellente Blicke auf Kastelruth. Vom Goller-Kreuz geht es weiter in Richtung Hexenbänke. Die Hexenbänke befinden sich an der Westseite des Puflatsch. Dabei handelt es sich um zwei große Gesteinsbrocken aus Porphyr. Heute wird angenommen, dass sich bei den Hexenbänken einst eine Kultstätte zu Ehren eines Sonnengottes befunden hat. Aufgrund der eigenartigen Erscheinungsform der Gesteinsbrocken, die tatsächlich wie versteinerte Sitze aussehen, sind zahlreiche Sagen entstanden. Diese Porphyr-Gebilde haben den Namen „Hexenbänke“ erhalten. Von den Hexenbänken sollte man direkt bis zum Filln-Kreuz weiterlaufen. Von hier aus kann man bestens auf das Grödner Tal, vor allem aber auf den Ort St. Ulrich und auf die Kastelruther Fraktion Pufels blicken. Das Filln-Kreuz bietet eine wunderbare Sicht auf die Sellagruppe, Piz Duleda, Sass Rigais und Peitlerkofel.

Vom Filln-Kreuz kann man wieder hinab in Richtung Berggasthof Puflatsch wandern. In der Nähe des Berggasthofes befindet sich die Engelsrast mit 360° Panoramablick. Die Engelsrast, auch als „Engelswarte“ bekannt, wurde von einem Südtiroler Künstler geschaffen. In einer quadratischen Plattform befindet sich ein begehbares Rondell, in dem sich eine rundum laufende Stahlplatte befindet, mittels derer die Konturen aller von hier zu sehenden Berge nachgestellt werden. Die Namen aller von der Engelsrast aus sichtbaren Berge sind inklusive der Höhenmeter in die Stahlplatte eingraviert. Und wer sich die Mühe macht, die Anzahl der Berge mit mindestens 3.000 Metern Höhe zu zählen, wird feststellen, dass von der Engelsrast aus 53 Dreitausender bewundert werden können. Direkt an der Aussichtsplattform thront auf einer Stange ein Engel. Doch nicht nur für den Engel ist die Engelsrast auf der Aussichtskanzel der Seiser Alm – wie der Puflatsch durchaus bezeichnet werden kann – ein fast himmlischer Ort.
Nun geht es entweder zu Fuß wieder hinab nach Compatsch oder mit der Seilbahn Puflatsch, die sich direkt beim Berggasthof Puflatsch befindet.


Hexenbänke am Puflatsch
Dauer: 5h
Länge: 10,75 km
Höhenmeter bergauf: 760 m
Höhenmeter bergab: 1180 m
Panorama:
Kondition:
Schwierigkeit:

Die Schlernhexen haben einen außergewöhnlichen Platz als Treffpunkt auserkoren. An der Abbruchkante des Puflatschplateaus sollen sie sich versammelt haben, um mit lautem Getöse über die Seiser Alm zum Schlern zu fliegen. Auf den Hexenbänken, wie Sessel geformten Felsstufen aus Porphyr, haben sie es sich dabei bequem gemacht. Beim Aufstieg zum Puflatsch wird sich mancher wünschen, über Flugkünste zu verfügen, doch das Panorama entschädigt für vergossene Schweißtropfen.

Die Tour startet an der Bergstation des Sessellifts Marinzen. Wer die ersten Höhenmeter zu Fuß zurücklegen will, geht bei der Talstation des Sessellifts über den Parkplatz auf Steig Nr. 4. Er führt über die Wiesen hinauf zur Bergstation eines Skilifts. Dort folgt man einem Sträßchen 300 m nach links, bis rechts wiederum ein Wanderweg beginnt (Mark. 4A). Er windet sich in Kehren, Sessellift und Skipiste querend, den bewaldeten Hang hinauf und trifft mit dem Weg 11A zusammen. Links gelangt man auf das Plateau mit der Marinzenhütte. Östlich der Bergstation zweigt ein Waldweg Richtung "Schafstall, Puflatsch" ab (Mark. 9). Er führt ohne nennenswerten Höhenunterschied zur kleinen Lichtung mit der Schafstallhütte. Von der Hütte blickt man zu den waldigen Abhängen des Puflatsch hinauf, die es nun ziemlich steil zu erklimmen gilt. An der Alm vorbei, folgt man dem Wegweiser "Puflatsch" nach rechts am Zaun entlang (Mark. 8) und taucht wieder in den Wald ein. Zügig gewinnt man an Höhe und erreicht nach Norden die (unbewirtschaftete) Tschonadui Alm. Nun gewährt der Wegverlauf eine kleine Verschnaufpause: Etwas flacher beschreibt er einen weiten Rechtsbogen, bevor es noch einmal steil zur Hochfläche hinaufgeht. Dort trifft man auf den Puflatsch-Rundweg, der links in wenigen Minuten zur Arnikahütte führt. Nun hat man sich eine Stärkung verdient. Vom Berggasthaus leitet ein Steig nordwärts zum Aussichtspunkt Goller Kreuz und am Rand des Plateaus entlang zu den Hexenbänken. Wenige Meter weiter ist man am höchsten Punkt des Puflatsch.
Bis zur Schafstallhütte erfolgt der Abstieg auf demselben Weg. Dort folgt man dem Schotterweg unterhalb der Hütte bergab und steigt 10 Min. rechts auf einem Waldsteig Richtung "Kastelruth" ab (Mark. 8), abzweigende Trampelpfade ignorierend.
Nach ca. 5 Min. befinden sich rechts im Wald unterhalb einer Rastbank die Hexenstühle, zwei Felssessel, bei deren Entstehung ebenfalls Zauberkräfte im Spiel gewesen sein sollen. Der Steig leitet hinunter zu einer Fahrstraße, wo man eine Kehre abkürzen kann. Dann folgt man ihr hinunter zum Sportplatz mit dem Restaurant Wasserebene. Dort hält man sich links und wandert über Tiosels hinab nach Kastelruth.


Rund um Plattkofel mit Plattkofelhütte
Dauer: 5h
Länge: 16 km
Höhenmeter bergauf: 550 m
Höhenmeter bergab: 550 m
Panorama:
Kondition:
Schwierigkeit:

Einmal rund um die Langkofelgruppe - da wird man immer von neuen Ausblicken überrascht. Die glänzende Schneeflanke der Marmolada, die schwindelerregenden Felswände des Langkofels und die verwunschene "Steinerne Stadt" sind nur einige Höhepunkte. Einsam wird man hier jedoch selten sein.
Von der Bergstation des Florianlifts folgt man der Schotterstraße etwas bergab, bis oberhalb des Berggasthauses Zallinger der Fahrweg zur Plattkofelhütte nach links abzweigt. Nach einer knappen Stunde Anstieg erreicht man das Berghaus am Fassajoch, trifft dort auf den Friedrich August Weg und folgt ihm Richtung Sellajoch (Mark. 557). Ohne große Höhenunterschiede führt er über die südseitigen Hänge hoch über dem Duron-Tal zum Rif. Sandro Pertini und weiter unter den eindrucksvollen Wänden von Zahn- und Innerkoflertourm zur Friedrich August Hütte. Ein Fahrweg bringt einen in 10 Min. zu einem Sattel, der Forcella Rodela, und links hinunter in Skigebiet zwischen Langkofel und Sella und zum Sellajoch mit der Dolomitenstraße. Mehrere Berggasthäuser stehen hier zur Auswahl. Man geht an der Langkofelseilbahn und hinter dem Sellajochhaus vorbei und links auf den Wanderweg, der sich durch das Felslabyrinth der "Steinernen Stadt" schlängelt (Mark. 526). Anschließend auf einem breiten Spazierweg unter den gewaltigen Felsabstürzen des Langkofels zum Sattel des Rif. Comici.

Nach der Einkehr steigt man auf einem etwas felsigen Steig nordöstlich in einen Talkessel hinab. Dabei orientiert man sich am Wegweiser "Langkofelhütte" und ignoriert die Rechtsabzweige. Nach etwa 15 Min. führt links Weg Nr. 526a unter den Nordwänden des Langkofels leicht bergan und passiert malerisches Felssturzgelände. An einer Verzweigung hält man sich links und kommt kurz darauf zum Ciaulonch-Sattel. Dort wendet man sich nach Süden und erreicht das Langkofelkar, wo der Steig zur Langkofelhütte abzweigt. Wer noch genügend Energie hat, kann einen Abstecher dorthin unternehmen (25 Min.). Andernfalls quert man die Geröllhalden zum breiten Hüttenweg, folgt ihm kurz bergab und biegt links in Weg Nr. 527 Richtung "Plattkofelhütte" ein. Er fällt zu einem mit Zirbeln bestandenen Talboden ab und steigt anschließend noch einmal 130 Höhenmeter auf den Rücken des Piz da Uridl an. Südlich gelangt man zu einer Weggabelung, wo man sich rechts Richtung Zallinger hält. Über die Almmatten erreicht man eine Schotterstraße, die einen links zur Bergstation des Florianlifts zurückbringt.
Wer zu Fuß nach Saltria absteigen will, zweigt noch vorher rechts auf Steig Nr. 7a ab. Er führt über die Skipiste hinunter zur Talstation (0,75 Std.).


Schlern und Tierser Alpl
Dauer: 7h 30min
Länge: 18,5 km
Höhenmeter bergauf: 1060 m
Höhenmeter bergab: 1060 m
Panorama:
Kondition:
Schwierigkeit:

Der Schlern ist das Wahrzeichen Südtirols. Viele Sagen und Legenden ranken sich um den Schlern, auf dem sich bereits in der Bronzezeit eine Kultstätte befand. Die Sage erzählt, dass der lange Schlernrücken Treffpunkt der Schlernhexen ist, die hier schreckliche Gewitter brauen. Den Wanderer erwarten auf dieser Tour zwei wunderschön gelegene Schutzhäuser: das Schlernhaus mit seinem sagenhaften 360°-Panorama und die Tierser Alpl Hütte in wilder Felskulisse.

Gehen Sie vom Hotel Seelaus in Richtung Compatsch, bis ein Weg mit der Markierung 10 in Richtung Schlern abzweigt. Dieser Weg führt mäßig ansteigend über die Wiesen der Seiser Alm auf die Felsabbrüche des Schlern zu.

Beim Wegkreuz östlich des Spitzbühls wandert man geradeaus bergab und biegt anschließend links in eine Almstraße ein (Markierung 5). Weiter absteigend quert man den Tschapitbach und erreicht die Saltner Hütte.

Nach einer hölzernen Bogenbrücke über den Frötschbach hält man sich links in Richtung Schlern und steigt dann auf dem Touristensteig über den Nordabhang des Schlern bergan.

Er trifft nun auf den Weg von Bad Ratzes herauf und windet sich, nun mit Markierung 1 bezeichnet, in vielen Kehren teilweise etwas felsig bergauf.

Die Hänge werden nach oben hin immer steiler, bis man die grasige Hochfläche des Schlern erreicht hat. Flacher geht man nun nach Südwesten, passiert den abzweigenden Weg, der uns später zum Tierser Alpl bringt und gelangt zum Schlernhaus. Einen noch umfassenderen Blick hat man vom Petz, dem höchsten Punkt des Schlernplateaus, den man von der Hütte in 20 Min. über den nicht allzu steilen Südhang erreicht.

Man kehrt zur Abzweigung Richtung Tierser Alpl zurück und überquert das Hochplateau in gemütlicher und aussichtsreicher Wanderung (Markierung 4).

Mäßig ansteigend geht es über den Rücken zur Abzweigung des Maximilian-Klettersteigs, für geübte, schwindelfreie Bergsteiger eine spannende Variante.

Unser Weg führt auf der Südseite des Kamms ziemlich steil hinab und quert unterhalb der Felstürme der Roterdspitze. Die abschüssigen Hänge erfordern hier etwas Vorsicht. Man geht über einen Geländevorsprung und blickt in den wilden Taleinschnitt des Bärenlochs. Leicht ansteigend erreicht man das Schutzhaus Tierser Alpl im gleichnamigen Joch.

Von der Hütte folgt man Steig Nr. 2 unter dem gezackten Kamm der Rosszähne entlang nach Nordosten und in einigen Serpentinen zur Rosszahnscharte hinauf. Er schlängelt sich jenseits in Kehren das steile Kar zu den Wiesen der Seiser Alm hinunter.

Nun schlendert man entspannt über die sanft geneigten Almböden bergab, geht an den begrünten Kuppen von Goldknopf und Grunserbühl entlang und schließlich links über die Feuchtwiesen des Ladinser Moos zum Gasthaus Panorama. Mit dem Sessellift oder auf dem Fahrweg kehrt man nach Compatsch zurück.  

 
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Kontaktieren Sie uns! Familie Gobbo
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